Dienstag, 9. Juni 2026

Juniabschied

Blick durch den "neuen" in den "alten" Garten. Wenn wir das nächste Mal wiederkommen, bleiben wir für unsere zweimonatige Sommerfrische.
 

Das wilde Beet

Es ist ganz erstaunlich, was hier zwischen den beiden Gartenhäusern und vor dem Glashaus alles wächst. Sogar der Rittersporn blüht schon, gestützt übrigens von vielen abgeblühten, aber standfesten Akeleien!

Diese Fläche werde ich in vier Beete aufteilen, mit Maurerbohlen einfassen und damit leicht erhöhen. In die Mitte wollen wir im Herbst eine Zierkirsche pflanzen. Mal sehen...
 

Sonntag, 7. Juni 2026

Die ersten Kirschen!

Unsere Kirschen im "neuen" Garten sind schon reif! Und köstlich! (Während sie im Supermarkt gerade 9,90 Euro/kg kosten.)

Der Kirschbaum im neuen Garten wurde Ende Februar von unserem Baumpfleger auch mit geschnitten, und zwar so, daß auch ich ohne Leiter einige Kirschen pflücken kann. Hurra!

 

Der "alte" Garten zuerst

Wir haben gestern Abend noch gemäht - zwei Menschen, zwei Mäher auf ehemals zwei Grundstücken. So sah es hier zum Beispiel unterhalb unserer alten Terrasse gestern aus:


 

Und nach zwei Stunden Arbeit und riesigen Mengen Rasenschnitt ist das heute das Ergebnis:

Ich hab mir jetzt fest vorgenommen, bei aller Gartenarbeit immer zuerst in unserem "alten" Garten anzufangen, z.B. mit dem Schnitt der abgeblühten Pfingstrosen heute. Erst, wenn es hier wieder gut aussieht, arbeite ich im "neuen" Garten weiter. So haben wir immer einen Ort, der intakt und schön und so ist, wie wir es lieben, auch wenn es nebenan noch chaotisch aussieht.

Wir müssen zwischendurch abschalten können und uns darauf konzentrieren, was schon in Ordnung ist, statt immerzu nur die verschiedenen Baustellen vor Augen zu haben.


Samstag, 6. Juni 2026

Juniankunft

Es sind nur ein paar Tage vergangen seit meinem letzten Aufenthalt, aber durch das nun warme, aber immer sehr feuchte Wetter ist die Biomasse hier geradezu explodiert. Und dabei wächst alles wie verrückt: wunderbare Blumen wie Lupinen ebenso wie riesengroße Löwenzähne...
 

Donnerstag, 28. Mai 2026

Mittwoch, 27. Mai 2026

Schattenspiel

Einmal am Tag bin ich unter der Gartendusche, weil es so warm geworden ist. Und wer braucht denn schon einen gemusterten Duschvorhang, wenn er eine Vogelbeere hat, die so schöne Schattenspiele zaubert?!

Sonntag, 24. Mai 2026

Großes Wimmelbild

Das ist das große Beet zwischen den beiden Gartenhäusern, in dem es jetzt so wimmelt. Im Herbst wird in der Mitte dieser Fläche eine Zierkirsche gepflanzt werden; den Rest möchte ich dann in vier gleich große Beete unterteilen.

Und vielleicht bepflanze ich diese dann monothematisch: Ein Beet nur für Iris, ein Beet nur für Phlox... Mal sehen.
 

Lupinen!

Immer, wenn ich in den letzten Jahren mal eine Lupine gekauft und in den alten Gartenteil gepflanzt hatte, hat sie zu Ende geblüht und ist dann eingegangen.

Hier blühen Lupinen wie Unkraut überall!
 

Donnerstag, 21. Mai 2026

Bartiris in größeren Mengen

In unserem neuen Garten gibt es viel mehr Bartiris, als ich wußte bzw. dachte! Also werde ich in den nächsten Tagen mit der Kamera versuchen, alle Varianten zu dokumentieren und vor allem auch, wo sie wachsen.

Diese Sorte hier könnten 'Stepping Out' sein, wie mir ein freundlicher Mensch im Internet nahelegte, nachdem ich dieses Foto gezeigt hatte.

Wer würde dabei nicht an Joe Jackson denken?!

Die kleine Vase


 

Montag, 18. Mai 2026

Die große Vase

Ich mußte einige Cotoneaster-Zweige, die zu weit über den öffentlichen Weg wuchsen, zurückschneiden. Und auch ein paar Akeleien waren umgefallen und lagen damit im Weg.

Und wenn ich so große Teile abschneide, dann kommen sie in auch in große Gefäße, die dann natürlich nicht ins Haus passen. Aber auf unser Sitzdeck paßt das ganze gut!
 

Sonntag, 17. Mai 2026

Maiankunft

Dies ist unser "alter" Garten, den wir seit 2007 bewirtschaften. Hier freue ich mich jedes Frühjahr, wenn ich die bekannten Pflanzen sehe und wie sie über den Winter gekommen sind.

Und das ist ein Stück unseres "neuen" Gartens, den wir von unseren Nachbarn dazugekauft haben.

Hier muß ich jetzt nach und nach über die Saison alle Pflanzen identifizieren und entscheiden, ob und wo ich sie erhalten will. Aber ich freue mich natürlich über alles, was jetzt schon blüht!
 

Montag, 4. Mai 2026

Sonntag, 3. Mai 2026

Eine andere Welt

Es ist eine so andere Gartenwelt, die wir von unseren lieben, alten Nachbarn dazugekauft haben!

Aber es war für viele Jahre (seit 1999) eben ihre geliebte Gartenwelt, und wir respektieren das. Aber es wird sich viel ändern müssen, damit wir uns hier heimisch fühlen...
 

Samstag, 2. Mai 2026

Provisorien halten am längsten

Heute baut der Gartenherr an dieser Stelle, wo wir im Februar eine sehr große Thujahecke entfernt haben, ein Provisorium.

Es soll den Hang abfangen und - wenn es mit Grünschnitt u.ä. aufgefüllt wird - dazu beitragen, die im Boden befindlichen Thujastümpfe zu verrotten (Stichwort Flächenkompost).

Wir überlegen, ob wir hier später ein Äquivalent zu unserer Betonbank auf der Terrasse bauen wollen. Oder doch eine kleine Trockensteinmauer? Oder eine Reihe von Sandsteintrögen?

Da das alles noch völlig offen ist, das abschüssige Gelände aber hier nicht gut aussieht, und der Boden auch steinhart und sauer ist, haben wir uns für dieses Provisorium entschieden. Das ist sonst nicht so unsere Art, aber hier scheint es uns die beste Lösung zu sein. Gebaut wurde das alles mit Erdnägeln und Brettern, die wir sowieso hatten - wir haben also dafür kein Geld ausgegeben.

 

Igel sind nach wie vor willkommen!

Heute entfernen wir an der Rückseite unseres dazugekauften Gewächshauses das Fünf-Sterne-Igelhotel unserer Vorgänger. Unter diesem aufwendigen und sehr sehr gut verankerten Schutzhaus befinden sich drei Igel-Iglus aus Beton, die aussehen wie Ufos.

Diese erhalten wir natürlich; sie werden allerdings an eine andere Stelle im Garten umziehen müssen, denn wir wollen genau an dieser Stelle einen Durchgang zwischen den beiden Gartenteilen haben.

Das Igel-Adlon wird also nur herabgestuft auf ein einfacheres Niveau!
 

Freitag, 1. Mai 2026

Unter die Gartendusche am 1. Mai

Ich glaube, wir haben noch nie so früh in der Saison unter unserer Gartendusche gestanden (nur echt mit kaltem Wasser natürlich!).

Dabei benutzen wir heute eine alte NVA-Plane bzw. etwas, was man wohl zu einem Poncho zusammenknöpfen kann, wenn man weiß, wie es geht. 

Der Vorbesitzer unseres neuen Gartenteils war in seiner Jugend bei der Armee und hat einiges für uns hinterlassen aus dieser Zeit. Sehr praktisch!

PS: Auch dieses kleine Waschtischgestell mit Schüssel gehört übrigens zu den praktischen Ausstattungsteilen, die wir mitgekauft haben.

 

Staudenumzug

Heute pflanze ich schon mal ein paar Astern um, und zwar aus dem ehemaligen Grenzbeet zu den Nachbarn hierher an die andere Grundstücksgrenze. Astern kann man gut im April umpflanzen, weil sie erst im Herbst blühen; heute ist zwar schon Mai, aber das läßt sich jetzt nicht ändern.

Zusätzlich zu "unseren" Astern habe ich einige Teile von einer Aster auf unserem neuen Grundstücksteil abgestochen und hier mit eingepflanzt. Mir war dort im letzten Herbst eine Aster, die besonders hoch war und sehr schön blühte, aufgefallen; ich hatte sogar ein Foto gemacht, um mich zu erinnern! Mir gefällt das sehr, daß sie jetzt alle zusammen hier wachsen und hoffentlich im Herbst in neuer Harmonie blühen werden.

Außerdem habe ich auch noch eine geeignete Stelle für eine Hosta gefunden, die sich jetzt in unserem neuen Garten plötzlich in voller Sonne wiedergefunden hat, weil wir ja im Februar drei große Koniferen entfernt haben.

Hosta mögen nicht in voller Sonne stehen, also fand sich ein neues Plätzchen direkt an unserem Garteneingang im Schatten unter dem Bluthasel. Und wenn die Schnecken sie verschonen, werden sie sich hoffentlich dort wohlfühlen...
 

Donnerstag, 30. April 2026

Erinnerungshilfe

Gestern abend sind wir angekommen, und heute laufe ich durch unseren neuen Gartenteil und mache Fotos von Blümchen, damit ich mich später daran erinnern kann, was und wann blüht.

Einiges davon werde ich im Herbst umpflanzen wollen, einiges wird den Garten aber auch verlassen - Brüllgelb geht z.B. gar nicht, sorry.
Diese gesamte Beetfläche hier werde ich auflösen, aber dafür muß ich natürlich wissen, was ich da habe und ob ich es behalten und umpflanzen will. 
Wie sich herausstellt, gibt es hier jede Menge Teppichphlox und Aubretia in verschiedenen Farbtönen; viel mehr, als ich brauche. Zum Glück haben schon drei Nachbarn gefragt, ob sie etwas davon haben können!


Mittwoch, 8. April 2026

Montag, 6. April 2026

Sonntag, 5. April 2026

Ostersonntagsfrühstück

Leider ist es einfach viel zu kalt, vor allem zu windig, um draußen auf der Terrasse zu essen...
 

Samstag, 4. April 2026

Sofort weg damit!

Unsere liebe Gartenfreundin, die "Bienenkönigin", war der Meinung, daß wir heute Abend sofort und auf der Stelle diese beiden - ähm, tja - Sichtschutzpanele entfernen sollten. Das hatten wir sowieso vor, nur vielleicht heute noch nicht? Doch!

Na dann! Sie ist eine Frau der Tat und beteiligt sich dann auch tatkräftig, so daß ich ihr und dem Gartenherr dabei zusehen kann und nur gelegentlich assistieren muß. Und wie so oft entpuppt sich eine vermeintlich einfache und schnell zu erledigende Aktion als größerer und komplizierterer Eingriff als vorhergesehen. Das Zeug sitzt einfach bombenfest in dem Metallrahmen, und dieser sitzt wiederum bombenfest auf der Terrassenbrüstung...

Am Ende gelingt es dann doch, so daß wir noch ein Bier zusammen trinken können. Und natürlich ist der Ausblick jetzt viel schöner!

PS: Diese beiden Panele werden übrigens einer weiteren Verwendung zugeführt: Im Gewächshaus ihrer Eltern fehlten wohl Scheiben, die damit jetzt ersetzt werden. Recycling hurra!


Karsamstag


 

Freitag, 3. April 2026

Sonntag, 22. März 2026

Märzabschied

Der Gartenherr meint, das abgeschnittene Gras im Beet an den Stufen sieht aus wie ein Igel...
 

Des Zimmermanns Meinung

Bevor wir heute Nachmittag nach Hause fahren, nehmen wir uns wieder Zeit zum "Spinnen": Wir legen eine weiße Plane in einer Ecke des neuen Gartenhauses auf die Balken, um die Höhe und den Eindruck einer neuen Zwischendecke zu simulieren.

Die Meinung des Zimmermanns gestern abend war sehr präzise: Die Dachdeckung, d.h. die Teerschindeln müssen runter! 

Neuer Dachaufbau - also Dämmung, Folie und neue Deckung (wie wir es uns wünschen würden z.B. mit verzinktem Doppelstehfalzblech).

Dachstuhl erhalten ("Warum soll man das Alte wegschmeißen?!"), Zwischendecke auf den Balken neu einziehen, darauf nochmals dämmen. 

Der Mann ist also im "Team Zwischendecke", und für uns - Stand heute - klingt das gut! Wir nennen das jetzt die "Sandwich"-Idee: Neue Dachdeckung - alter Dachstuhl - neue Zwischendecke.

Darüber werden wir jetzt nachdenken.


Samstag, 21. März 2026

Befundungen, Ideen und Abstimmungen

Bei dem schönen Wetter gibt es gerade ganz gutes Licht für weitere Fotos unserer Baustelle.

Wir erwarten heute Abend einen Zimmermann, der uns seine spontane Meinung über unseren Dachstuhl sagen wird. Es gibt theoretisch ja viele Möglichkeiten, aber wir tendieren dazu, bei dieser Sanierung "den Ball etwas flacher zu halten" als bei der Sanierung der Villa Hildegard im Jahr 2007.

Gestern Abend am Feuer kam es zu einer spontanen Abstimmung unter den Gästen (ohne Rücksicht auf finanzielle Erwägungen): Ich war, zusammen mit einer Freundin, im "Team Zwischendecke"; d.h. es würde wieder eine Zwischendecke eingezogen, aber dieses Mal auf statt unter den Dachbalken (die Idee einer Architektenfreundin im Dezember). Damit würden wir 15 bis 20 Zentimeter Höhe gewinnen. Die Mehrheit der Gäste war allerdings im Team "offen bis zum First". 

Mein Vater hätte gesagt: "Hamm'wer es denn nur so dicke?!" Tja...



 

Freitag, 20. März 2026

Ein guter Tag, eine kalte Nacht, viele Ideen

Heute wird der zweite Container voll: Die Zwischenwand mit der Nische ist komplett herausgerissen, und ebenso die Zwischendecke über der "Küche". Das ist ein sehr guter Zwischenstand an einem Tag, an dem es sowieso etwas zu feiern gibt.

Wir haben zum Abend Gartennachbarn, Freunde und Familie eingeladen. Es gibt Suppe und Feuer und Bier und Begutachtungen unserer Baustelle und viele gute Ideen und Aufmunterungen.


Der letzte Gast ist der wunderbare Wacholderentferner, der sich kurz vor Mitternacht auf seinen 100-m-weiten Heimweg macht in einer winterkalten Märznacht...

PS: Diese alte Heizplatte, die wir in unserem neuen Gartenhaus gefunden haben, kann leider nur An und Aus. Und An meint vulkanheiß. Kommt also auch leider mit auf den Schrott...

 

Donnerstag, 19. März 2026

Psychohygiene - so wichtig!

Zum Feierabend von seiner Computerarbeit meint der Gartenherr, daß er heute in der Stimmung wäre, etwas einzuschlagen.

Nichts leichter als das! Wir haben hier in einer Zwischenwand eine ominöse Nische, die ist mit einem großen Hammer recht schnell geöffnet und trägt - zusammen mit einem Bier natürlich - zur Wiedererlangung der Gemütsruhe bei.



 

Kiefer im tiefen Licht

Während die Abbrucharbeiten heute ruhen, habe ich mich weiter im Garten bzw. den beiden Gärten beschäftigt. Es gibt jede Menge Nachbarn, die bei dem recht schönen Wetter vorbeilaufen, grüßen und sich freuen, wenn ich sie zum Teil hereinbitte und gucken lasse.

Der Gartenherr sitzt derweil in unserem ersten Gartenhaus am Computer und arbeitet.

Unsere Kiefer hier wurde übrigens von ihm auf den Namen Sutherland getauft!
 

Mittwoch, 18. März 2026

Durchbruch

Nachdem die Altlasten auf dem Dachboden entsorgt sind, kommt es heute noch zu einem ersten großen Durchbruch! Wir wollen nämlich, daß die Zwischendecke komplett entfernt wird.

Und auch die Zwischenwände. Das klitzekleine Haus ist/war nämlich in drei winzige Räume unterteilt; und die Zwischendecke war so niedrig, daß der Gartenherr sie anfassen konnte, also nur gute zwei Meter hoch. Und das alles geht gar nicht!

Außerdem müssen wir den Dachstuhl offenlegen, um begutachten zu lassen, ob damit alles in Ordnung ist und zu überlegen, wie wir mit all dem umgehen wollen.

Aber erst einmal entsteht - wie bei jedem Rückbau bzw. Abriß - jede Menge Chaos. In unserem Fall haben wir übrigens Glück: Da das Haus schon fast hundert Jahre alt ist, gibt es keinen Rigips in den Decken, sondern - Sauerkrautplatten! Trara!

Die Zeitungen sind von Anfang der 2000er Jahre und lagen unter der Dämmung aus Mineralwolle. Der Container jedenfalls wird heute voll.

Also bestelle ich sofort für morgen die Abholung und einen weiteren Container, was problemlos möglich ist.

Was für ein Fortschritt an nur einem Arbeitstag!

 

Beginn der Bauarbeiten - Rückbau

Heute wird es ernst - der Rückbau beginnt! Der örtliche Containerdienst liefert gleich morgens den gewünschten Container; und ich hatte vorgestern schon die erforderlichen großen Säcke besorgt, die man braucht, wenn man Mineralwolle entsorgen will. 

Zum Glück kann man unser neues Grundstück befahren bzw. eben Container darauf abstellen, so daß wir hier keine öffentlichen Gartenwege blockieren müssen.

Mineral- oder auch Glaswolle wird nur im "Vollschutz" bewegt, also schmeißt sich unsere Hilfe, die wir dafür engagiert haben, in einen weißen Anzug, Staubmaske und Schutzbrille und stopft auf dem Dachboden das Zeug in die dafür vorgesehenen Säcke.


Das ist keine leichte Arbeit, um es diplomatisch auszudrücken, und natürlich gibt es entsprechendes Catering mittags und nachmittags, isjaklar. Ohne Mampf kein Kampf.

 

Dienstag, 17. März 2026

Weg mit dem Wacholder

Am Nachmittag kommt ein anderer sehr lieber Gartennachbar vorbeigeschlendert und fragt, ob er nun doch die elektrischen Heizkörper aus unserem zweiten Gartenhaus haben könnte; er hätte sich überlegt, daß er sie doch brauchen könne. Kann er, wenn er sie selbst abbaut, was für ihn selbstverständlich ist. Gesagt, sofort getan.

Nach dem Abtransport kommt er noch einmal zurück und schwatzt und schaut (während ich weiter an den Beetrosen herumschneide) und fragt dann, was denn mit dem Wacholder sei. 

Der Gartenherr hatte ursprünglich dafür plädiert, ihn erst einmal stehen zu lassen und eine Saison anzugucken. Allerdings hat dann des Wacholders offensichtliche Größe und Häßlichkeit, offenbar geworden durch das Entfernen der benachbarten Konifere, seine Meinung geändert.

Der könne eigentlich weg, sag ich dem Gartennachbarn. Na, dann würde er jetzt seine Kettensäge holen. Mußt Du nicht, sag ich. Will ich aber, sagt er, und: Er würde dann gleich seinen Anhänger mit herschieben, damit wir alles gleich aufladen und er es entsorgen könne!

Ich war baff. Ähm, ok, gut, na dann, wenn Du willst...
Tja, gesagt, getan! Er schneidet das Ding klein, ich schmeiße alles auf seinen Anhänger, dann harken wir noch all die braunen Nadeln zusammen, die sich kiloweise unter diesem ollen Ding angesammelt haben. Dann gibt es noch Kuchen oder Bier, ich weiß gar nicht mehr, es gibt immer irgendwie alles; jedenfalls versuche ich jeden, der hilft, gut zu versorgen.

Und schwupp! sind wir den Wacholder los!


Rosenschnitt-Premiere

Ich habe in den letzten Monaten unzählige Videos über Rosenschnitt geguckt, weil wir in unserem neuen Garten nun plötzlich etliche Rosen unser eigen nennen. Dabei auch dieses Monster an der Gartenpforte, welches mehr schlecht als recht über einem viel zu instabilen Rosenbogen liegt, welcher seltsamerweise nicht über dem Weg, sondern seitlich davon steht.

Die Rose blüht tatsächlich im Sommer immer einmal recht schön, sie hat einfache, ungefüllte Blüten und ist also wertvoll für die Bienen. Daher will ich sie erst einmal schneiden und dann im Sommer gucken, wie sie darauf reagiert und ob wir sie behalten wollen.

Das Problem: Während ich schneide, neigt sich der sowieso schon schiefe Rosenbogen immer mehr zu Seite und beginnt, auseinanderzufallen. Offenbar hat die Rose ihn gehalten statt umgekehrt.
Also beschließe ich, den Rosenbogen vom Gartenherren entfernen zu lassen, und stattdessen einige der längsten und jüngsten Triebe in einem Bogen über die Gartenpforte zu führen und am Zaun festzubinden.
Ich habe keine Ahnung, ob das hier ein Rambler oder eine Kletterrose ist, aber das Biest ist schwer bewaffnet und hat so lange Triebe, daß ich es eher für einen Rambler halte. Wir werden sehen...


Sonntag, 15. März 2026

Dachboden ausgeräumt

Heute haben wir mit Hilfe eines freundlichen Gartennachbarn den Dachboden unseres neuen Gartenhauses ausgeräumt. Und man glaubt nicht, was und wieviel dabei auftaucht - vom DDR-Staubsauger über diverse Teppiche (Dämmung!) bis hin zum "Mutzbratengrill"!

Der Knüller jeder Gartenparty. Naja.


 

Samstag, 14. März 2026

Sonntag, 1. März 2026

Tröstlicher Anblick

Das Gute an all dem, was wir uns an Umbau, Sanierung und Veränderung in unserem dazugekauften neuen Gartenteil vorgenommen haben, ist, daß wir davon auch immer abschalten können!

Wir setzen uns einfach auf unsere Terrasse mit dem Rücken zu dem neuen Gartenteil und den kommenden Baustellen und gucken in unseren "alten" Garten und genießen unser "altes" Gartenhaus.

Deshalb achte ich auch darauf, unserem alten Gartenteil genug Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. So habe ich jetzt in diesen Tagen die meisten Stauden hier schon zurückgeschnitten. Weil es aber noch so früh im Jahr ist, habe ich sie nicht geschreddert oder verbrannt, sondern das Schnittgut vorsichtig auf einen der Komposter gebettet. So können all die Insekten, die dort drin überwintern, langsam aufwachen und hoffentlich das Weite suchen. Ich habe z.B. sehr viele Marienkäfer gesehen. Verwirrte Marienkäfer, um genau zu sein...

Wir fahren jetzt nach Hause und wissen, daß wir Mitte März wiederkommen; es gibt einen festen Termin mit dem ersten Handwerker, der unser neues Gartenhaus anfassen wird. Es geht erst einmal um Rückbau und "Befundung", wie die befreundeten Bauingenieure und Architekten das nennen. Stay tuned!

 

Samstag, 28. Februar 2026

Viele kleine Schritte vorwärts

Dieser Streifen der ehemaligen Grenze ist jetzt von allen Ligusterwurzeln befreit. Und wir haben auch alle Zaunpfosten entfernen können: Diese waren in "Betonschuhe" eingegossen, ließen sich aber jetzt freiwackeln und im Stück herausziehen.

Der in allen Handwerkskünsten begabte Gartenfreund hat dann um einen großen Hammer gebeten und uns gezeigt, daß man diese Betonklumpen einfach entzweischlagen kann. Wir mußten also nicht die Metallpfosten vom Beton abflexen (mit der von ihm geliehenen Flex)!

Die Erde unter der ehemaligen Thujahecke habe ich gekalkt, ebenso die Bereiche unter den entfernten Koniferen. Dazu hatte mir letzte Woche unser Baumpfleger dringend geraten.

Wir haben in diesen Tagen viel geschafft, aber es sind im Vergleich zu der großen Aktion letzte Woche viele kleinere Dinge, die aber sehr positiv zum Gesamtbild beitragen. Manchmal ernährt sich das Eichhörnchen eben mühsam!