Montag, 27. März 2017

panoramablick mit feuer

wenn das keine geliehene landschaft ist, dann weiß ich auch nicht...

frühlingserwachen

blümchen gucken

diese osterglocken sind dort am fuße des alten apfelbaumes von alleine aufgetaucht und vermehren sich eifrig - wir lassen das laub wirklich völlig gelb werden und umfallen - vorher mähen wir immer drumherum. etwas später kommen dann hier auch tulpen, ins langgewachsene gras eingebettet. das ist sehr schön, darauf will ich nicht verzichten.
die ganze wiesenfläche - aber nur auf der seite mit den obstbäumen! - ist von veilchen besiedelt; auch sie vermehren sich jährlich. den sprung über den weg auf die andere wiese hat aber noch keines geschafft.
und es gibt genau zwei weiße krokusblüten im ganzen garten. immer an der selben stelle, immer nur zwei. und ja, daneben sieht man den austrieb einer akelei - die wiederum gibt es hier in immer größerer anzahl. das ist für mich mittlerweile unkraut, mit dem ich eine sehr störanfällige balance des schreckens aushandeln konnte...

die amsel guckt

"das heißt brauchtumsfeuer!"

so sieht bzw. sah das beet an den stufen gestern noch aus. damit fange ich immer an, um direkt am haus den ersten erfolg zu sehen.
und wenn alles trockene abgeschnitten ist, kann man dem neuaustrieb beim wachsen zusehen. noch dazu, wenn das wetter heute noch ein bißchen wärmer ist als gestern. es ist, als würden sie eine party feiern im beet: licht! luft! sonne! rock'n'roll!
wir verbrennen den völlig trockenen staudenabschnitt (zusammen mit gehölzschnitt, der über den winter getrocknet ist) auf einem brauchtumsfeuer. der tischlerfreund korrigierte mich extra: das hieße brauchtumsfeuer, dann wäre das in ordnung. wir brauchen dieses jahr zwei brauchtumsfeuer, um alles gut zu verbrennen, gestern schon und heute auch noch.