Donnerstag, 29. April 2010

lila nylon


die gärtnerin trägt ihre neuen, dünnen, lilafarbenen nylongartenhandschuhe, die sie sich in einem baumarkt in amerika gekauft hat. und der gartenherr macht - noch im bett mit einer tasse tee am offenen fenster sitzend - heimlich ein foto von ihr...

kunterbunter frühlingsgarten

Dienstag, 6. April 2010

saisoneröffnung zu ostern


seit mitte januar bin ich nicht mehr im garten gewesen und sehr froh, daß alles lebt. fast alles jedenfalls; es scheint, daß es in dem neu angelegten "beet an den stufen" doch zwei, drei ausfälle gibt: zwei helianthemum zeigen kein leben, und auch bei einer von drei agastachen, die ich gepflanzt hatte, zeigt sich noch kein austrieb. ich werde wohl nachkaufen müssen...

Freitag, 5. März 2010

vom eise befreit - für ein wochenende


niemand würde sich so sehr über bilder von dreck freuen wie ich, sagt der gartenherr, der nach genau sieben wochen mit einem freund unser gartenhaus aus dem winterschlaf weckt. und da ich nicht mitkommen konnte, habe ich ihn beauftragt, möglichst viele fotos zu machen, damit ich sehen kann, wie es um den garten steht. pflichtbewußt wird der auftrag erfüllt, und ich sehe auf den bildern vom dreck, daß alle am leben sind. und schon ein bißchen wachsen.

Sonntag, 28. Februar 2010

keine sturmschäden

am letzten tag des februars machen sich die freundin und ein sturm auf den weg in unseren garten. die freundin fotografiert schneeglöckchen und meint später, ja, irgend etwas wäre anders gewesen - nur was? am nächsten tag fährt papa in den garten: alles in ordnung. alle ziegel sind noch auf dem dach, aber: die tanne ist weg! pause. ich hole tief luft am telefon: ist unsere fichte umgekippt? nein, der nachbar hätte seinen baum gefällt, zwei wochen vor dem sturm schon. ja, der vater hat einen seltsamen humor. und ja, wir haben jetzt mehr licht in unserem garten

Samstag, 16. Januar 2010

der weg ist noch zu erkennen...


angereist für zwei geburtstage, empfängt uns der garten dieses mal noch tiefer verschneit als im dezember. und doch gucken noch ein paar stauden aus dem schnee und markieren den weg zum haus.

Sonntag, 20. Dezember 2009

schnee, feuer und glühwein


unser vor zufrierenden, platzenden wasserleitungen gerettetes haus empfängt uns mit einer temperatur, die meine oma immer überschlagen genannt hat; draußen ist es dafür immer noch klirrend kalt. nach drei stunden heizen ist es warm im haus.

und auch auf unserer terrasse kann man es jetzt am feuer gut aushalten. und außerdem gibt es ja selbstgemachten glühwein für unsere gäste, die an diesem vierten adventssonntag zu uns finden - einige davon zum ersten mal...