Montag, 27. Dezember 2010
Samstag, 6. November 2010
novemberschönheit
Freitag, 5. November 2010
malus 'john downie'
unser baumschuler hat dieses mal einige zeit gebraucht, um die von uns gewünschte sorte zu besorgen. und auch nur einen hochstamm - ich hätte lieber einen halbstamm gehabt. mit dieser höhe paßt er aber gut zur quitte, die wir im letzten jahr auf das alte raster der obstbäume in unserem garten gepflanzt haben.ich habe sogar schon angemeldete abnehmer für zukünftige ernten: freunde, die selbst cidre herstellen, würden ihrem most gern einen anteil aus wildäpfeln hinzufügen; das rundet wohl das geschmacksbild ab. john downie sieht also einer ruhmreichen zukunft entgegen, allerdings nur, wenn er genug abwirft, damit ich auch noch wildapfelgelee machen kann...
fichte für schiller
heute sollte die letzte verbliebene fichte in unserem garten fallen. aber unser baumpfleger hat sich vor ein paar wochen in die hand geschnitten und sich davon immer noch nicht erholt. da der baum aber noch in dieser wintersaison gefällt wird, erlauben wir dem floristenfreundinnenvater, sich äste davon abzuschneiden. fichte sticht zwar, aber seine mitarbeiter sind offenbar bereit, dennoch daraus kränze zu flechten. drei kränze sollen es werden für schillers geburtstag kommende woche. ein würdiger letzter beitrag dieses nicht gartenwürdigen baums, der als flachwurzler bei einem sturm auf das haus unserer nachbarn fallen würde.
Sonntag, 10. Oktober 2010
zwiebelzeit

ein spätes geburtstagsgeschenk der floristenfreundin: über 80 tulpenzwiebeln! ähm. ja. danke. also, das ist so: floristen kaufen tulpen im großmarkt; da stehen sie schön ordentlich gebündelt und nach farben und sorten sortiert in eimern. bündel gegriffen, auf den einkaufswagen gelegt, in den laden gefahren, verkauft, fertig. tulpen wachsen in großmärkten, ja is klar.
die aufgabe nach einer sehr sehr langen und fröhlichen und feuchten nacht bei freunden und einem anschließenden gewaltmarsch durch die nächtliche gartenstadt in unser gartenhaus (nein, es gab kein taxi. die taxifahrer in der kleinen stadt scheinen keinen nachtdienst zu machen.) ist es nun also, die zwiebeln in die erde zu bringen. der gartenherr denkt sich dafür eine unkonventionelle, dafür rückenschonende methode aus, und siehe da: nach nur anderthalb stunden hat es sich ausgezwiebelt. und im nächsten frühjahr werde ich mich ganz ganz doll über dein geschenk freuen, liebe freundin - versprochen!
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