Donnerstag, 24. Dezember 2015

jahresabschied

es kommt uns sehr seltsam vor, bei diesen temperaturen und dem sonnenschein das haus leerlaufen zu lassen, aber sicher ist sicher: der hauptwasserhahn im keller wird zugedreht, und dann wird im haus alles wasser aus den hähnen abgelassen (inklusive spülkasten!) - vorwärts leeren, wie der klempner sagt. der rest wasser, der jetzt immer noch in den leitungen steht, wird rückwärts über einen weiteren hahn im keller geleert, dabei kommt immer noch ein kleiner eimer voll wasser zusammen. zum abschluß wird frostschutzmittel auf zuckerbasis in alle trapse gefüllt inklusive toilettenbecken. so, und nur so ist das haus dann frostsicher.

dezemberblick

Mittwoch, 23. Dezember 2015

adventsfrühling


bei diesen frühlingshaften temperaturen - es sind in der sonne fast 15 grad! - empfindet man nicht adventlich. vor vier jahren sah das ganz anders aus; aber wir halten auch in diesem jahr an der tradition fest: lichterkette am haus, freudenfeuer auf der terrasse, glühwein in den bechern (die trinker sind nicht im bild - das ist gelebter datenschutz!).

Dienstag, 22. Dezember 2015

stromkatze

unser stromkasten ist ein lieblingsplatz des nachbarkaters - wir vermuten angenehme vibrationen...

Montag, 12. Oktober 2015

das erste gute quittenjahr

das ist unsere quitte 'vudonia', die jetzt im sechsten jahr bei uns im garten ist. und es ist das erste jahr, daß sie ertrag bringt - und das gleich so reichlich, daß wir erstaunt sein werden über die menge.

aber zuerst mache ich dieses foto des schwerbeladenen baumes (bild vom 9.10.).
und so sieht der baum heute nach ernte aus: wieder aufgerichtet! ich mußte beim pflücken an das märchen von frau holle denken...
wir hatten am freitagnachmittag zwei füllungen für den dampfentsafter vorbereitet: wie man sieht, müssen wir die quitten tatsächlich erst einmal durchhacken, bevor man sie dann mit dem großen messer weiter zerkleinern kann. das ist extrem müh-, vor allem aber langsam. also beschließen wir, den "rest" der ernte am montag in die mosterei zu bringen.
in der mosterei wird unsere ernte gewogen: 33 kilogramm. dafür bekommen wir 13 ein-liter-flaschen zum vergünstigten preis von 96 cent pro flasche (ohne pfand). was mich allerdings ärgert: es gibt keinen quittensaft, sondern nektar mit einem fruchanteil von "ca." 50 bis 60 prozent. im nächsten jahr werde ich deshalb zu einer anderen mosterei gehen.

Freitag, 9. Oktober 2015

keine panik, nirgends








wohl wegen der ganzjährigen vollversorgung in nachbars garten inklusive winterschlafunterbringung im hotel adlon für igel (keine übertreibung!) empfinden die tiere hier überhaupt keine scheu.

man läuft also gemächlich durch den garten, während ich ins haus renne, um die kamera zu holen. und weil man ja nicht so ist, schmeißt man sich dann mitten im staudenbeet auf die seite, weil wohl irgendwas am hinterbeinchen juckt und man dort dringend mal nagen muß...

ob dabei fotos aus einer distanz von einem halben meter gemacht werden, interessiert nicht die bohne.

Montag, 14. September 2015

ernte 2015

der korb voll mit 'james grieve' kommt mit nach hause - hoffentlich helfen die nachbarn, die äpfel aufzuessen, die man leider nicht lagern kann.

äpfel haben wir dieses mal gar nicht verarbeitet, dafür aber 18,7 kg pflaumen. daraus wurden im dampfentsafter ingesamt 7,5 liter saft und 12 unterschiedlich große gläser voll pflaumenmarmelade, welche dieses jahr recht säuerlich ist, da die pflaumen noch nicht die vollreife erreicht hatten.

gewogen habe ich die pflaumen übrigens erst entsteint; ich hatte also mehr als 20 kilo pflaumen in den händen...

Sonntag, 13. September 2015

pflaumen mit ziegenkäse

das rezept hatte ich neulich im netz gefunden - und dann nicht mehr wiedergefunden, also aus dem gedächtnis nachgestellt:

halbierte pflaumen, salbei, thymian, pfeffer, salz, olivenöl bei 180 grad im ofen backen. dann ziegen(frisch)käse darüber geben und noch einmal unter die oberhitze stellen. dazu baguette.

für den ersten versuch ist das sehr gut! zuhause werde ich das demnächst mal in kleinen einzelförmchen und mit etwas älterem ziegenkäse probieren.

obstvergleich

der direkte vergleich: oben die früchte von unserem baum auf der terrasse, der ca. 90 jahre alt ist; unten die ersten früchte vom neugepflanzten 'stanley'.

dieses jahr trägt der kleine baum die ersten früchte bis zur zuckersüßen reife, es sind ca. 20 stück - immerhin!

wasserschenkel streichen

während mich beim pflaumenentsteinen erstaunlich wenig wespen umschwirren, schleift und streicht der gartenherr unsere fenster - also zumeist die wasserschenkel.

das ist so alle drei bis vier jahre fällig, wenn man sich für holzfenster entschieden hat; bei uns ist es jetzt das zweite mal. und natürlich hat unser einziges fenster an der nordseite die größten lackschäden. hier im osten ist es eher notwendige kosmetik, damit erst gar keine schäden entstehen.

merke auf: notieren sie sich die farbnummer ihrer fensterfarbe! so ist es auch nach jahren kein problem, ein kleines töpfchen davon nachmischen zu lassen.

Samstag, 12. September 2015

freudenfeuer


äpfel und pflaumen

während der gartenherr die flächen mäht und die heruntergefallenen äpfel ('james grieve') aufsammelt, mache ich mich an die verarbeitung der pflaumen.

die pflaume duscht


Mittwoch, 26. August 2015

die quitte bricht

quitten soll man nicht beschneiden. sagt die fachliteratur, sagt der baumschuler, sagte der baumpfleger vor knapp zwei jahren und machte beim baumschnitt einen bogen um die quitte.

ja, nun, aber was machen, wenn die quitte ('vudonia') in diesem jahr zum ersten mal soviele früchte trägt, daß die äste abbrechen?

um präzise zu sein: die äste brechen, aber nicht komplett ab, sondern hängen mit einer verbliebenen verbindung im baum. und der baum versorgt den ast darüber auch - die blätter welken nicht. die quitten auf dem foto sind von dem dritten ast, mit dem das jetzt geschehen ist in diesem spätsommer.

was wir tun: wir schneiden die äste oberhalb der bruchstelle sauber ab. ich sage mir, daß der baum eben seine eigenen entscheidungen trifft, wo es ihm zu schwer ist und was daher abgestoßen werden muß. wir kümmern uns dann um die wundversorgung. mal sehen...

Dienstag, 25. August 2015

tiefgründiges wässern, keine staunässe

dafür, daß es so eine seltsame gartensaison war bzw. noch ist, sieht der garten gut aus, finde ich. offenbar ist es wirklich eine gute strategie, die ja von erfahrenen gärtnern auch so empfohlen wird, nur selten, dafür aber tiefgründig zu wässern, damit die wurzeln sich in tiefe bodenschichten orientieren.

selten ist bei uns gegeben, daß wir ja  bekanntlich nicht täglich hier sein können (unsere wachsamen nachbarn sind das aber!). tiefgründig geht bei uns so: ich drehe den gartenschlauch so mittel auf, daß ein weicher strahl herausläuft. jede staude und jedes gehölz bekommt das schlauchende so lange an den fuß gelegt, wie es ungefähr braucht, um zwei bis drei eimer mit wasser zu füllen.

klingt viel, funktioniert aber offenbar bestens. mit staunässe haben wir es ja nicht zu tun: im boden gibt es zwar lehm in 30 bis 60 zentimetern tiefe, aber die leichte hanglage verhindert, daß sich die feuchtigkeit darüber stauen kann.

sonnenkuchen

es ist zum igelkämmen, aber so etwas bekommt man in unserer wohnstadt nicht hin: das ist ein ganz einfacher zitronen-sandkuchen, der schmeckt. der kuchen ist saftig, und die glasur sorgt dafür, daß er das auch ein paar tage bleibt (warum eigentlich? wird ja sowieso gleich aufgegessen!). der teig hat so schöne, gleichmäßige poren und genau die richtige balance aus stabil und weich. noch dazu ist er nicht teuer.

warum können die das hier und zuhause nicht?

weil es eine kuchen- und wurstgrenze gibt, jedenfalls auf dem gebiet der neuen bundesländer. diese grenze verläuft etwa auf der höhe von leipzig von ost nach west quer durchs land; wobei leipzig noch in den süden und damit zu den guten gehört.

nördlich davon wird der kuchen staubtrocken und schmeckt nur nach zucker, die wurst ist ungewürzt und von einer lieblosigkeit, über die man sich nicht trösten kann. gibt ausnahmen, isklar. sind aber ausnahmen. hier ist so ein kuchen einfacher standard und die regel.

augustblick

Mittwoch, 5. August 2015

und noch ein sommerabend

und weil es gestern so schön war und heute abend sogar noch wärmer als gestern ist, grillen wir wieder und lassen dafür die küche kalt.

und heute gibt es dazu auch noch über den tag aufgeladene solar-lampions und eine lichterkette am rand der terrasse - es wird ein langer abend.

duschen mit geschichte

zeit, die gartendusche aufzubauen: in diesem jahr wollte ich gern eine etwas größere duschkabine, und so kamen als sichtschutz nicht nur zwei alte vorhangtücher, sondern auch ein historisches foto zum einsatz. das foto stammt aus der zeit des ersten weltkrieges - mehr über das motiv und den mann ist leider nicht bekannt. das foto ist auf gewebe gedruckt; und es wurde im letzten jahr dazu benutzt, in einer museumsausstellung ein fenster abzudunkeln.
die holzpaletten, die wir sonst als rasenschutz unter unsere feuerschale legen, geben eine angenehme standfläche beim duschen.

ruhen im risiko

es ist nicht ungefährlich, unter den klarapfelbäumen in der hängematte und auf der liege entspannen zu wollen: die bäume sind immer noch voller überreifer äpfel, und in den kronen summen die wespen und sitzen zu vielen an jedem apfel, der krachend nach unten gefallen ist. und wie jedes jahr kosten wir sie natürlich - und auch in diesem jahr schmecken sie wieder nicht.

sie sind in diesem reifezustand schon am baum mehlig, haben kaum aroma und dazu noch eine sehr zähe schale. so wandert also alles, was meisen, wespen und ameisen nicht aufessen können, auf den kompost.

hornissenspeisung

wir finden (wie viele andere menschen auch), daß es in diesem jahr mehr wespen gibt als sonst.

und daran ändert auch diese hornisse nichts, die sich, in der kolkwitzie sitzend, gerade eine wespe schmecken läßt.

ich bitte um verständnis, daß ich mich nicht noch mehr nähern wollte mit dem fotoapparat; insofern muß man mir jetzt glauben, daß die hornisse der wespe gerade den kopf abgebissen hat und diesen gerade verspeist.

und ja, das ist durchaus mit einem hörbaren geräusch verbunden und etwas gruselig mit anzusehen. ich habe nämlich nichts gegen wespen und versuche, sie zu ertragen und nicht grundlos umzubringen. aber noch mehr als wespen mag ich hornissen!

leider gibt es bei uns im garten immer nur einzelne von ihnen; ihr nest muß sich wohl im gebiet, aber eben nicht direkt bei uns befinden. und immer höre ich sie erst, bevor ich sie sehe: es ist doch erstaunlich, daß ein so großes und schwer aussehendes insekt überhaupt fliegen kann. und welches geräusch es dabei macht!

ich verstehe, daß menschen, die auf insektenstiche allergisch reagieren, jetzt gänsehaut haben und sich angewidert abwenden. aber ich habe eher eine zuneigung für krabbel- und fliegetiere, wobei ich die achtbeinigen (arachnoiden, also spinnen) den sechsbeinigen (insekten) doch noch vorziehe...

Dienstag, 4. August 2015

ein sommerabend

nicht lange nach unserer ankunft gibt es einen kräftigen regenschauer; aber der gartenherr hat es immerhin noch geschafft, wie wiesenfläche unterhalb der terrasse zu mähen.

innerhalb von einer halben stunde kühlt es von 37 auf 27 grad ab.

und so können wir wie geplant den rost anheizen - in diesem jahr haben wir das bisher noch kaum geschafft. es wird ein angenehmer abend; warm, aber nicht mehr drückend.

Donnerstag, 9. Juli 2015

die gäste können kommen

das nächste mal kommen nicht wir hierher, sondern gäste für eine woche ab mitte juli - also lege ich auf dem tisch die "hausanleitung" bereit; dazu gibt es eine detailreiche wander- und fahrradkarte, das gästebuch und ein glas pflaumenmarmelade.

wir vermieten nicht an fremde; wir überlassen das gartenhaus nur der familie, freunden und bekannten, dies aber sehr gern. dabei ist es hilfreich, wenn unsere gäste praktisch veranlagt sind, sich nicht vor spinnen fürchten und bereit sind, mit unseren gartennachbarn auch einmal ein nettes wort zu sprechen. ansonsten gilt hier: leben und leben lassen. und was man teilt, wird immer wertvoller.

die zugbrücke im schuppen

wir hatten beim um- und ausbau des hauses ein großes problem mit der kellertreppe: sie führte außerhalb des alten hauses in den kleinen keller. jetzt sollte ein anbau die existenz eines bades und eines schuppens ermöglichen. die nun innenliegende treppe wollten wir nicht verschwenken, also mußte sie vom badezimmer aus zu erreichen sein. gleichzeitig wollten wir aber auch den schuppenbereich betreten, ohne um das haus herumlaufen zu müssen - besonders in der kalten jahreszeit enorm wichtig, um für holznachschub nicht in kälte und regen zu müssen.

dies hier ist die lösung: wir haben die treppe gedeckelt mit diesen gitterrosten. ein teil ist fest, der vordere teil kann per nylonseil (und umlenkrolle an der schuppendecke) hochgezogen werden wie eine zugbrücke.

damit die hochgeklappte zugbrücke feststeht, wird eine schlaufe im seil einfach in das ende des alten handlaufes eingehängt - siehe links im bild.

und man sieht hier auch, daß der bewegliche gitterrost auf einem kleinen balken aufliegt, den wir an die wand gedübelt haben - mit sehr großen und langen dübeln und schrauben! zusätzlich haben wir einen alten badewannengriff an die wand geschraubt, an dem man sich absichern kann, wenn man die heruntergelassene zugbrücke betritt.

das ganze hat sich jetzt seit jahren bewährt. ich würde so etwas nicht in einem haus haben wollen, welches ich an 365 tagen des jahres bewohne - aber hier im gartenhaus ist das eine gut funktionierende und günstige lösung.

Mittwoch, 8. Juli 2015

rekordernte!

nachdem wir in den letzten jahren immer so wenig schwarze johannisbeeren von unserem strauch geerntet haben, daß es gerade dafür reichte, diese mit alkohol und zucker zu einem likör aufzusetzen (luxusproblem!), ist es in diesem jahr geschätzt ein pfund. ein knappes pfund!

jedenfalls genug, um den dampfentsafter hochzufahren. und siehe da: es entsteht ein dreiviertel liter saft. naja, ein guter halber liter auf jeden fall.

und ich freue mich über ein leeres schraubglas "weiße bohnen", welches ich im keller finde, um den saft aufzufangen und mit nach hause zu nehmen. daraus wird johannisbeergelee, isjaklar.

nachtrag 1.9.: es waren genau 700 ml saft - daraus sind heute fünf kleine gläser voll mit johannisbeergelee geworden.

Dienstag, 7. Juli 2015

frühjuliblick

mit rotem rasenmäherkabel...

als wir heute am frühen abend hier eintrafen bei 34 schwülen grad, wollte der gartenherr unbedingt eine heldentat begehen: er mähte die rasenflächen. danach bestand er darauf, den rost in betrieb zu nehmen - trotz dräuender schwarzer gewitterwolken. alles ging gut: der bautischlerfreund kam auf seinem oldtimer angeschnurrt, das grillgut wurde erfolgreich zubereitet, das kellerbier war kellerkalt, wir aßen auf der terrasse. und erst bei den allerletzten bissen und zunehmender dunkelheit setzte der regen ein, der uns zum rückzug ins gartenhaus zwang. perfekt.

Montag, 22. Juni 2015

allium 'apfelesser'

'globemaster' kann jedenfalls (kleine) äpfel schlucken.

Sonntag, 21. Juni 2015

torwächter

mittlerweile ist der purpurhasel so groß, daß man die absicht erkennen kann: der holunder und der hasel sollen die gartenpforte bewachen und den besucher, der den garten betritt, bei seinem ersten schritt beschirmen.

und wenn alles weiter so gut geht bzw. wächst, wird der hasel wohl sogar größer als der holunder.

welches allium?

und so sieht es jetzt aus - das ganze ist übrigens ca. 1,50 m hoch! kennt wer die sorte?

Dienstag, 2. Juni 2015

allium 'großer vogel'

bin schon sehr gespannt, wie das blühend aussieht - weiß jemand, welche sorte allium das ist (die zwiebeln waren in einem beutel mit einer allium-zwiebel-mischung)?

'großer vogel' würde passen - die stiele sind gute ein meter dreißig hoch...

jemand müßte mal den abwasch machen


allium, veronica und pfingstrose

ich sag's immer wieder gern: das ist veronica teucrium 'knallblau' - großer ehrenpreis!