Samstag, 20. August 2016

Freitag, 19. August 2016

unfreiwillige hühnerhaltung

ähm, nein. wir sind nicht unter die geflügelzüchter gegangen. wir sind lediglich (unfreiwillige) gastgeber dieser hühnerschar, die einer nachbarin von uns gehört, die offenbar nicht in der lage und/oder willens ist, ihre hühner bei sich zu behalten.

also schlüpfen sie überall durch und hinein, picken sich durch die gegend, liefern sich auch mal stattliche hahnenkämpfe und sorgen so wenigstens für unterhaltung. tatsächlich haben wir eher kein problem mit den hühnchen, da sie offenbar keinerlei schäden im garten anrichten. dennoch ist das alles etwas seltsam; am seltsamsten jedoch ist es, daß es drei hähne und nur zwei hennen sind.

das bedeutet für das kleine hähnchen (hier hinter dem hagebuttenzweig in der bildmitte), daß es single ist. der hahn ist der kleinste und er ist single! das ist gemein, vulgo: nicht so richtig artgerecht, und der kleine hübsche hahn tut mir leid. er sitzt nämlich immer mal allein und abseits, auch mal unter einem unserer apfelbäume. das gibt zwar ein idyllisches bild, aber das vieh ist dabei sicher nicht so glücklich, wie es sein könnte.

Mittwoch, 17. August 2016

Montag, 15. August 2016

das ist thüringen!

ein detail im japanischen garten in bad langensalza:

fahrt alle nach bad langensalza!

ihr, die ihr eine kleine, unzerstörte, liebevoll restaurierte, lebendige stadt mit insgesamt zehn verschiedenen gärten sehen wollt; eine kurstadt, die an buchstäblich jeder ecke zeigt, wie sehr sich ihre bewohner mit der "lust am kleinen eigentum" um alles kümmern; ein ort übrigens, der auf travertin steht und das auch zeigt - fahrt alle nach bad langensalza!

nahe am mittelpunkt

aussichtsplattform im baumkronenpfad hainich.

Sonntag, 14. August 2016

auf der wiese

so habe ich nennenswerte teile meiner kindheitssommer verbracht: in einem der gärten meiner großeltern auf einer decke mit ein paar kissen - lesend.

ich gebe zu, es ist heute nicht mehr ganz so bequem wie damals. hach ja.

der gartenherr meint ja immer, ich lese nicht, ich fresse bücher. er hat recht, und deshalb reichen auch drei dicke bücher für drei wochen gartenurlaub nicht aus. nächstes mal mehr mitnehmen!

Samstag, 13. August 2016

das herrliche bad ohne spaß

wir nennen es das "bad ohne spaß" - und meinen das als auszeichnung.

hier trägt eine kleine gemeinde ein sehr gepflegtes einfaches freibad zu mehr als zivilen preisen (tageskarte für erwachsene: 2,50 euro) und wahrscheinlich mit kreativer quersubventionierung und viel ehrenamtlichem engagement.

es gibt einen braungebrannten bademeister, dem nichts entgeht und der nicht um respekt betteln muß. es gibt normale leute in bunter mischung aller alterklassen und körperformen; keiner guckt blöd, alle sind tiefenentspannt, es ist nie voll und es gibt neben würstchen und pommes und brause und bier sogar eine richtig gute kaffeemaschine.

ab sechs uhr abends kostet der eintritt nur noch einen euro - was meinen vater dazu motiviert hat, in dieser saison (fast) jeden abend hier herauszufahren und ein paar runden zu drehen. außerdem springt er jedesmal vom drei-meter-turm und legt dabei eine astreine und wenig spritzende arschbombe hin. dafür hätte er lange trainiert, sagt er, und ich glaub's sofort. er ist zu recht stolz (und fast 75 jahre alt!).

Donnerstag, 11. August 2016

die diesjährige holzmiete


auch in diesem jahr lassen wir uns wieder lediglich einen schüttraummeter liefern - es ist genug arbeit und der neue lagerplatz an der sitzgrotte bietet auch nur begrenzten platz. die erste lage ist wichtig: die scheite liegen quer, damit alles, was dann darauf kommt, sich nach innen neigt.

die arbeitsteilung behalten wir bei: ich schaffe das holz nach oben hinter das haus, der gartenherr baut die holzmiete. und ja, das macht ihm spaß!

der alte bollerwagen ist dabei enorm nützlich; insgesamt werde ich fünfzehn ladungen damit hinter das haus schaffen.

nach drei stunden arbeit sind wir fertig; am ende müssen wir das ganze dann noch mit einer plane abdecken, damit das holz trockenbleibt. merkzettel: das nächste mal darf der durchmesser kleiner sein! (holzmieten 2014 und 2011)

Mittwoch, 10. August 2016

olympia im ofen

das war zufall, ehrlich! (das wird ein zucchini-ofen-omelett mit ganzen scheiben.)

ein regentag

noch ein regentag - wir gehen hier öfter ins kino als zuhause...

Dienstag, 9. August 2016

an der saale hellem strande

auf einer paddeltour von camburg nach bad kösen kommen wir an kaatschen vorbei, ein 86-seelen-ort, durch den auch der saaleradweg führt. das restaurant vom weingut zahn hat leider heute geschlossen, aber der weinverkauf hat geöffnet, und so können wir zwei flaschen thüringischen weins als flüssige erinnerung kaufen.
die terrasse des restaurants direkt an der saale, es geht kaum idyllischer:
















oder vielleicht doch, wenn das restaurant nicht nur direkt an der saale liegt, sondern auch einen blick zur burg saaleck und zur rudelsburg bietet (auf diesem bild ist es die rudelsburg):
hier essen wir nicht nur gut, sondern werden auf nachfrage auch mit allerlei geschichten vom fluß versorgt; man sei hier auf alles vorbereitet, hielte decken und trockene kleidung bereit: wen wir hier schon alles aus dem fluß gezogen haben! eine rentnertruppe bei einsetzendem hochwasser, die haben schon eine flußschleife weiter oben geschrieen, die haben wir bis hierher gehört. und die trieben dann vorbei, etliche schon im wasser, die sich zum teil noch an den booten festgehalten haben. der chef ist da hinten über die hecken gesprungen und rein ins wasser, um auch die letzten noch rauszuziehen...


und das ist sie noch einmal, die rudelsburg. im letzten jahr waren wir im frühsommer dort oben und haben runtergeguckt auf die saaleschleifen (und dort im restaurant auch gut gegessen!), heute gucken wir aus der gegenrichtung nach oben. das ist alles sehr sehr schön und ich bin fast zufrieden. fast. absolut glücklich werde ich erst sein, wenn ich im himmelreich bin. vielleicht im nächsten jahr.

Sonntag, 7. August 2016

auf landpartie: erholung in orlamünde

orlamünde ist einer dieser orte, in die man allein schon wegen des namens fahren muß. und was es dort für sehenswürdigkeiten gibt! sehen sie selbst:
die oberstadt von orlamünde liegt auf einem 100 meter hohen kamm, und die gaststätte erholung zeigt, was das bedeutet, wenn man sich erst einmal durch diese niedrige einfahrt hindurch gewagt hat.

















gekommen waren wir aber, um die kemenate in orlamünde zu sehen und den dortigen burgverein für seine arbeit zu bewundern. man kann über das heute dort stattfindende mittelalterspektakel denken, was man möchte, aber es ist ein haufen arbeit, so etwas ehrenamtlich zu organisieren!

der feuerlöschteich von orlamünde scheint früher einmal auch als schwimmbecken genutzt worden zu sein...

auf landpartie: mit goethe in kochberg


dieses kleine schlößchen, zwischen weimar und rudolstadt etwas abseits gelegen, ist ein kleinod im besitz der großen klassikstiftung, und wir begegnen hier nur wenigen besuchern. zur mittagszeit kommen aber ein paar mehr leute, um im innenhof des schlosses im restaurant ihr sonntagsmahl einzunehmen. kann ich sehr empfehlen!
das ist der badesee: der park liegt oberhalb des schlosses in einer ausgeprägten hanglage und hat eine eigene quelle. etwa auf halber höhe des hanges speist diese quelle einen flachen badesee, dessen kristallklares und eiskaltes wasser über eine flache treppe zu erreichen ist. der kleine see ist mit einem weg umgeben und es gibt ein badehaus; von dort aus sieht man, an zwei buchen vorbei, das dach des schlosses. durch einen überlauf im see läuft das wasser weiter hangabwärts und ergießt sich schließlich in den wassergraben, der das schloß umgibt.
blick vom leinwandhäuschen in das, was man wohl einen pleasure ground zu nennen hat. das leinwandhäuschen trägt seinen namen, weil die konstruktion aus einfachen latten und brettern mit stoff bespannt ist; im innern der laube gibt es eine bank für zwei und einen tisch. das nächste mal bringen wir ein schönes fläschchen und etwas käse mit...

Samstag, 6. August 2016

der stein des gutes glücks


wir haben besuch von freunden aus berlin - eine gute gelegenheit, ihnen die stadt zu zeigen und natürlich auch zum stein des guten glücks zu pilgern.

Mittwoch, 3. August 2016

das glück auf dem dach - seit 1972

im juli 2009 wurde bei uns das erste und bisher einzige mal gefegt. das ist ganz legal, weil für feuerstätten in (selten genutzten) gartenhäusern andere regeln gelten als für immer bewohnte häuser. aber nun hatten wir das gefühl, es wäre mal wieder an der zeit, den schornsteinfeger kommen zu lassen.

er überraschte uns mit der aussage, daß er hier 1972 das erste mal gekehrt hätte - für meine oma. wieso er sich daran so gut erinnern könne, fragte ich. es sei einer seiner ersten einsätze als ganz frischer stift gewesen; klar: ein kleines, nicht sehr hohes gartenhaus, ein einfacher schornstein an einer kochmaschine - das ist lehrlingsarbeit!

gastgeschenk


eine freundin von uns arbeitet gerade für ein paar monate in einer gärtnerei und brachte uns gestern abend diese barocke vielfalt an gemüse mit.

Dienstag, 2. August 2016