Montag, 15. Oktober 2018

oktoberabschied

quittenbaum: mit und ohne 100 kilogramm

so sah der vollbehangene baum am samstag aus.
und so heute - nach der großen erleichterung.

quittenernte: reichhaltig und reich an arbeit

die reiche ernte in diesem jahr wird später von der mutter des bautischlerfreundes auf 100 kg geschätzt: wir bringen unsere quitten zu ihr, damit diese zusammen mit ihren eigenen und denen einer nachbarin ein paar tage später zur mosterei gefahren werden. sie ist also unsere quittensammelstelle.

wir müßten sie allerdings noch putzen, sagt sie. die presse würde sonst verstopfen, von all dem quittenflaum, der sich auf den früchten befindet.

aber vor zwei jahren hätten wir sie doch auch nicht geputzt, sag ich. und sie sagt: das hätte sie ja dann gemacht, ein paar stunden hätte sie in der scheune gesessen und quitten gebürstet...

"ja, bist du denn verrückt, warum sagst du das denn nicht?", frag ich. und sie sagt: "naja..."

das geht ja gar nicht, daß diese gute frau uns soviel arbeit abnimmt - also putzen, d.h. bürsten wir bei ihr auf dem hof bei schönstem wetter unsere quitten selbst. zwei leute - drei stunden, bestens versorgt mit mittagssuppe und später kaffee. dann kommen wir eben später nach hause!

Sonntag, 14. Oktober 2018

blaue feuerstunde

seit die pflaume nicht mehr auf der terrasse steht, können wir die feuerschale hier aufstellen. und ich sitze am liebsten auf den noch tagwarmen stufen mit dem rücken an der haustür dabei...

Samstag, 13. Oktober 2018

kräuterfreude

als da wären: lavendel, ysop, olivenkraut, estragon, bergbohnenkraut - und im olivenkraut hat sich schnittknoblauch selbst ausgesät.

gartenduschen im herbstsommer

letztes jahr hat sich nur der gartenherr getraut - dieses jahr benutzen wir beide nach der ganzen schweißtreibenden buddelei die gartendusche. das ist dann wohl das letzte mal in diesem jahr...

im nordosten wird es jetzt schön

heute lösen wir die alte kompostecke endgültig auf und gestalten sie neu! wir haben diesen standort für die komposter einfach übernommen, hier standen sie schon, als meine oma noch lebte. aber irgendwann war klar, daß dies im sinne einer ansprechenden gartengestaltung natürlich unsinnig ist: bis in diese nord-ost-ecke des gartens kann man gucken, wenn man die gartenpforte durchschritten hat.

und diese längste sichtachse des gartens verdient einen schöneren blickfang als ausgerechnet kompostbehälter...
wir hatten also zu beginn dieser gartensaison neue komposter direkt hinter das haus gestellt, in den bereich, den wir jetzt wirtschaftshof nennen.

jetzt geht es an's sieben, danach muß der boden dort ausgeglichen und für's pflanzen vorbereitet werden.
dann setzen wir dort insgesamt vier exemplare hydrangea arborescens, eine davon keine 'annabelle', sondern eine andere sorte (name muß ich nachliefern).

hier ist sie:
beim arbeiten treffen wir die nachbarin am gartenzaun, die sich nur selten in diese abgelegene ecke ihres garten begibt, um von zeit zu zeit dem schlimmsten unkraut dort einhalt zu gebieten und einen wilden holunder immer auf's neue zurück zu stutzen.

es ist übrigens sommerlich warm - 25 grad werden heute erreicht!
fertig! rechts neben die hortensien habe ich 20 geranium macrorrhizum 'spessart' an die grundstückskante gepflanzt - die werden mit dem dort immer wieder durchtreibenden giersch einigermaßen fertig ("gleichgewicht des schreckens"). weil die erde dort sehr lehmig ist, wird sie mit kompost und mit dem rasenmäher gehäckseltem wiesenschnitt und laub vermischt - geranium liebt das!

zum schluß die offene erde mit apfellaub gemulcht; weiteres laub und im nächsten frühjahr wiesenschnitt soll dem unkrautdruck dort entgegenwirken, bis sich die pflanzen entwickelt und ausgebreitet haben. geschnitten werden die hortensien erst im nächsten frühjahr.

an dieser stelle, wo der alte sichtschutz stand und zwischen kolkwitzie und sorbus haben wir das gelände schon mal mit kompost ausgeglichen; dort und an der seite zur thujawand wird im november noch mehr kompost ausgebracht und rasen neu angesät.
am ende dieser aktion schneidet der gartenherr dann auch noch die deutzie vor der thujawand "bodeneben" zurück; das war vor mehr als zehn jahren auch keine gute idee, sie dorthin umzupflanzen.

manchmal braucht es einfach zeit, um zu verstehen...