Dienstag, 3. Oktober 2017

schulpforta, du schöne

wir fahren heute nicht direkt nach hause, sondern bummeln über landstraßen durch die saale-unstrut-region und machen endlich einmal halt in schulpforta. dort gibt es nicht nur die traditionsreiche schule; auch das landesweingut kloster pforta unterhält hier im torhaus eine vinothek, welche sogar heute am feiertag geöffnet war.

(das foto zeigt eine alte gartenpforte auf dem gelände; hinter dieser mauer hatten früher die lehrer eigene kleine gärten, wenn sie einmal eine erholungspause von ihren schülern benötigten...)

feiertagsabschied


Montag, 2. Oktober 2017

oktoberanfang mit freunden

gestern waren wir den ganzen tag mit zwei freunden, die sich in einem hotel eingemietet hatten, in der kleinen weltstadt unterwegs - man geht doch andere wege mit gästen und guckt eher aus der touristischen perspektive. allerdings kennt man eben auch die versteckten winkel und geheimen eckchen...

abends dann bei uns im garten: freudenfeuer, bier und zwiebelkuchen. auch zusätzliche warme pullover und jacken sind ja hier jederzeit verfügbar, isklar.

Samstag, 30. September 2017

ein sommerabend ende september

am letzten abend im september ist es so warm - es sind 22 grad! -, daß wir noch einmal den rost anbrennen können.
und anschließend noch länger draußen sitzen, als man es um diese zeit des jahres erwarten könnte.

letzter septemberblick

Montag, 11. September 2017

bereit für unsere gäste

in ein paar tagen erwartet die villa hildegard gäste - seid willkommen und denkt bitte daran: wir freuen uns über einen eintrag in unser gästebuch (liegt auf dem tisch)!

Sonntag, 10. September 2017

james grieve and john downie - an apple story

das ist john downie - also es ist ein john-downie-apfel. diesen zierapfelbaum haben wir schon vor jahren gepflanzt (ich muß mal nachgucken, wann genau) und er trägt in diesem jahr das erste mal. allerdings sind diese "zieräpfel" so groß wie kinderfäuste und schmecken zwar sehr säuerlich, aber köstlich!
zusammen mit dem ertrag von unserem alten james grieve ergibt das eine ernte von ungefähr 30 kilo, wie ich schätze. es wird sich heute noch herausstellen, daß ich damit völlig falsch liege.
wir fahren die ernte zu einer mobilen mosterei der grünen liga, und das kam so: gestern auf dem weg zum garten fahren wir an einem bio-supermarkt vorbei. der gartenherr als beifahrer murmelt: da war gerade so ein mann mit schubkarre. und in der schubkarre waren leere körbe. ob es da heute vielleicht eine mobile mosterei...? ich halte, wende und fahre zurück, der gartenherr steigt aus, fragt und kommt zurück: ja! für heute ist aber hier schluß. morgen sind sie den ganzen tag in x-dorf, da ist so ein landgut... also fahren wir heute unsere ernte nach x-dorf und landen in einer großen veranstaltung anläßlich des tages des offenen denkmals auf einem beeindruckenden alten landgut, inklusive genußmesse mit regionalen anbietern und eben - der mobilen mosterei.
wir haben glück, es gibt keine schlange, unsere ernte wird sofort gewaschen, gehäckselt, gepreßt, pasteurisiert (81 grad) und in schläuche abgefüllt.
(dieses foto ist von meiner schwester - dankeschön!) das resultat: 38 liter apfelsaft. der mann an der presse meint, es müssen also mindestens 60 bis 70 kilo äpfel gewesen sein. er sage den kunden immer, daß sie mindestens 50 % saft erhalten würden (aus äpfeln), damit wäre er auf der sicheren seite... zum preisvergleich: für einen 5-liter-schlauch inklusive pappkarton zahlen wir 5,50 euro, für den erforderlichen 3-liter-schlauch 4 euro. ich finde das fair - es ist ja schließlich auch bio-apfelsaft. wer hat, der hat!
das ist übrigens der trester, der übrigbleibt. - kann man gut essen. reserviert ist das für einen förster - offenbar prügeln sich förster geradezu darum, das zeug in ihren wald zu fahren und damit ihre wildschweine zu füttern...

septemberblick

Dienstag, 29. August 2017

Montag, 28. August 2017

die thuja schwächelt auch

unsere einzelstehende thuja an der grundstücksecke fällt oben auseinander: ich könnte darauf ja komplett verzichten, der gartenherr hängt aber daran, weil das gehölz zu den wenigen altbeständen gehört, die wir mit dem garten meiner oma übernommen haben. die baumpfleger müssen das teil jetzt im november wenigstens einkürzen; allerdings befürchte ich, daß es dann aussehen wird wie eine litfaßsäule... mhm.

ein gutes salbeijahr

um genau zu sein: der gemeine gewürzsalbei explodiert, der purpursalbei (im bild dahinter) schwächelt.

ist die kirsche tot?

heute ist der 28. august und unsere kirsche ist völlig kahl. 2011 gepflanzt, bisher ohne nennenswerten ertrag, scheint sich die kirsche in die ewigen jagdgründe verabschieden zu wollen. wir planen, in diesem jahr anfang november die baumpfleger mal wieder mit gehölzschnitt zu beauftragen; vielleicht können sie mir sagen, ob für den baum noch hoffnung besteht. wenn die kirsche im nächsten frühjahr nicht wieder austreibt, müssen wir dort natürlich einen anderen baum pflanzen - das baumraster soll vollständig sein!

die gartendusche

das ist der diesjährige platz für die gartendusche, die wir tatsächlich oft benutzen. unsere hinteren nachbarn sind wenn, dann nur am frühen morgen in ihrem garten; nach rechts und links sind wir durch bebauung und gehölze abgeschirmt - also benötigen wir hier hinter dem dem haus überhaupt keinen weiteren sichtschutz. luxus, auf einfachste art.

einmal hinten um das haus

das ist die ost-seite mit küchen- und badezimmerfenster.
nur ein paar schritte weiter hanghoch und man sieht die blutpflaume in aller pracht.
die rückseite des hauses im gegenlicht der tiefstehenden sonne: hier liegt gerade der gartenschlauch in schlaufen auf dem rasen - so haben wir einige wenige momente warmes wasser, wenn wir die gartendusche benutzen.
und von der sitzgrotte mit holzmiete aus und unter dem flieder hindurch der blick den westweg entlang zur terrasse.

Sonntag, 27. August 2017

die neue alte klinke

der bautischlerfreund kommt zum essen und biertrinken und löst ein versprechen ein: wir bekommen aus seinem unermeßlichen fundus an dingen, die man ja irgendwann noch einmal gebrauchen kann, eine klinke für die gartenpforte. und sie sieht so aus, als wäre sie schon immer an dieser tür angebracht gewesen! ich hatte immer große probleme, den alten griffknopf zu fassen und zu drehen, besonders, wenn es kalt und feucht war. er paßte einfach nicht zu meiner hand; und so sah er aus:
der austausch war übrigens nicht trivial - es kam eine flex zum einsatz. am sonntagabend! ohgott!

eibenformschnitt, die erste

sehen sie die eibe? dort hinter der blühenden distel? als ich sie vor sieben oder acht jahren entdeckte, war sie noch nicht einmal zehn zentimeter groß und hatte sich selbst direkt am stumpf einer fichte ausgesät, die wir hier im november 2006 gefällt hatten.
sie soll jetzt in form gebracht werden, weil freiwachsende eiben zwar etwas sehr schönes sind, aber eben nicht direkt auf der grenze zum nachbarn. zunächst einmal müssen wir aber die disteln zurückbinden, um arbeitsfreiheit zu schaffen; danach wird die eibe aufgeastet.
alsdann wird die krone gebunden, damit die oberen äste nicht weiter auseinandertreiben. und anschließend in reichweite des gartenherren, wenn er auf der leiter steht, ein oberer rand definiert und entsprechend beschnitten.
ziel ist eine tonnenförmige kleine krone auf einem stiel; so etwas haben wir schon mit einer ebenso wild aufgewachsenen hainbuche gemacht. topiary ist hier übrigens ganz traditionell das steckenpferd des gartenherren!

die unermüdliche manuela

diese pflanze ist unermüdlich: nachdem sie drei riesengroße früchte hervorgebracht hatte (eine hälfte von einer wurde verkocht, ähem...), kann ich dieses mal etwas ernten, was normalgröße hat. so ist das eben, wenn man distanzgärtner ist. sie werden so schnell groß. und ein ende ist noch nicht abzusehen.

mückennetze!

uns so sieht das tagsüber aus:
(authentisch mit noch ungemachten betten.)

besser spät als nie

nachdem wir im urlaub von den mücken fast aufgefressen worden sind, haben wir uns - besser spät, als nie! - mückennetze angeschafft. nehmt das, ihr schufte! außerdem gibt es eine neue lampe: nach zehn jahren gartenhausnutzung ist uns aufgefallen, daß es vielleicht doch schön wäre, wenn wir beide eine leselampe am bett hätten. ähm, ja...

Samstag, 26. August 2017

der letzte sommerabend

wir haben glück: es ist ein ungewöhnlich warmer abend für ende august, wir können den rost anmachen. und nach dem grillen ein paar scheite auflegen und ein kleines freudenfeuer entzünden:

Sonntag, 13. August 2017

augustnachmittagsblick

letzter urlaubstag. tag des mauerbaus.

Samstag, 12. August 2017

der weiße turm

der weiße turm in pößneck ist erst 564 jahre alt. achherrje.

café dittmann in pößneck

die frau am empfang im museum642, welcher übrigens auch als tourismus-information dient, hat uns das café empfohlen: dort runter und dann links. und man wäre hier gern wieder fünf jahre alt, oder?

das museum642 in pößneck

wir sind auf einem ausflug in pößneck; und hier in einem der schönsten städtischen museen, die ich kenne: das museum642. das haus besteht aus drei ehemaligen alten häusern (ja genau: die hausnummern 6 und 4 und 2), die mit modernen an- und umbauten zu einem so charmanten museum zusammengefügt worden sind, wie man es auch in viel größeren städten suchen müßte. wunderbar! eine schatzkiste! die präsentation ist lebendig und liebevoll, auch für kinder interessant, und dabei nie piefig. marschbefehl.

Freitag, 11. August 2017

arbeiten mit aussicht

einmal im jahr saugen wir die balken ab und beseitigen auch die vielen spinnweben, die sich im offenen giebel ansammeln. außerdem werden denn auch die giebelfenster geputzt (das macht alles der gartenherr, während ich in dieser zeit das untere haus putze). und dies ist der blick aus dem westlichen giebelfenster - es ist erstaunlich, wie kleinteilig das alles ist (obwohl wir hier nicht in einer kleingartensparte sind!).
im küchenbereich kann man nicht von der leiter aus arbeiten - zum glück ist unsere küchenzeile stabil gebaut!
das sieht riesengroß aus, oder? dabei sind das hier im hauptraum nur knappe 30 qm überbaute fläche...

augustmittagsblick

Donnerstag, 10. August 2017

sommerritual: der bau der (kleinen) holzmiete

marcel navigiert den pritschenwagen wie schon die letzten jahre rückwärts und sehr präzise in unseren schmalen gartenweg und wirft mit hilfe des gartenherren einen schüttraummeter vom wagen.
dann raucht er zufrieden eine zigarette, nimmt stolz sein trinkgeld in empfang und fährt zurück zu seinem arbeitsplatz bei der lebenshilfe.
nach 15 minuten liegt das holz dann im garten - das muß immer schnell gehen, damit der gartenweg nicht zu lange blockiert wird. schließlich will man ja die nachbarn nicht verärgern.
anschließend wird das holz mit dem kleinen bollerwagen durch den ganzen garten hinter das haus gefahren (das mache ich!), um dort um den nicht genutzten tisch in der sitzgrotte herum aufgestapelt zu werden (das macht der gartenherr).
und hier ist der entscheidende hinweis - wie jedes jahr: die untere reihe der scheite wird quergelegt und sorgt so dafür, daß die daraufliegenden scheite sich leicht nach innen neigen. damit wird die konstruktion stabil. den hohlraum um den tischfuß herum füllt der stapler mit krummen und knorzigen scheiten, die nicht gut in das gefüge der konstruktion passen würden.
das ganze hat übrigens an der hinteren geschützten seite extra einen kleinen durchlaß - für die mäuse, die offenbar gern mindestens den winter in der holzmiete verbringen. wir finden nämlich immer fraßspuren wie z.b. nußschalen im gehäuse und wissen daher, daß wir hier (unschädliche!) untermieter haben, wenn die bedingungen stimmen.
fertig! darüber kommt dann noch eine dunkelgrüne plane für den regenschutz. das ist zwar optisch ein kompromiß, aber das holz soll ja trocken bleiben... ingesamt arbeiten wir daran gute drei stunden; das ganze reicht jetzt wieder über eine heizperiode bis in das nächste frühjahr.

Dienstag, 8. August 2017