Mittwoch, 12. April 2017

hangabwärts

auf fotos sieht die fläche immer grüner und einheitlicher aus, als sie wirklich ist. und das erste mähen der saison ist eher ein angleichen als ein kürzen.

Dienstag, 11. April 2017

aprilblick

primeln in mengen

ich habe niemals auch nur eine primel in meinem garten ausgepflanzt. keine einzige! hier macht einfach jeder, was er will.

Montag, 10. April 2017

vollmond im apfelbaum

buchs im nest

die osterglocken sind abgeblüht, aber diese ecke am fuß des apfelbaums ist jetzt auch sehr schön - ein großes, schönes durcheinander. der buchs, der allmählich tatsächlich zur kugel geschnitten wird, war ein geschenk meines vaters: zehn zentimeter, mit einer verzweigung und im kleinsten töpfchen, welches sich im handel finden läßt. scheint sich wohlzufühlen.

Montag, 27. März 2017

panoramablick mit feuer

wenn das keine geliehene landschaft ist, dann weiß ich auch nicht...

frühlingserwachen

blümchen gucken

diese osterglocken sind dort am fuße des alten apfelbaumes von alleine aufgetaucht und vermehren sich eifrig - wir lassen das laub wirklich völlig gelb werden und umfallen - vorher mähen wir immer drumherum. etwas später kommen dann hier auch tulpen, ins langgewachsene gras eingebettet. das ist sehr schön, darauf will ich nicht verzichten.
die ganze wiesenfläche - aber nur auf der seite mit den obstbäumen! - ist von veilchen besiedelt; auch sie vermehren sich jährlich. den sprung über den weg auf die andere wiese hat aber noch keines geschafft.
und es gibt genau zwei weiße krokusblüten im ganzen garten. immer an der selben stelle, immer nur zwei. und ja, daneben sieht man den austrieb einer akelei - die wiederum gibt es hier in immer größerer anzahl. das ist für mich mittlerweile unkraut, mit dem ich eine sehr störanfällige balance des schreckens aushandeln konnte...

die amsel guckt

"das heißt brauchtumsfeuer!"

so sieht bzw. sah das beet an den stufen gestern noch aus. damit fange ich immer an, um direkt am haus den ersten erfolg zu sehen.
und wenn alles trockene abgeschnitten ist, kann man dem neuaustrieb beim wachsen zusehen. noch dazu, wenn das wetter heute noch ein bißchen wärmer ist als gestern. es ist, als würden sie eine party feiern im beet: licht! luft! sonne! rock'n'roll!
wir verbrennen den völlig trockenen staudenabschnitt (zusammen mit gehölzschnitt, der über den winter getrocknet ist) auf einem brauchtumsfeuer. der tischlerfreund korrigierte mich extra: das hieße brauchtumsfeuer, dann wäre das in ordnung. wir brauchen dieses jahr zwei brauchtumsfeuer, um alles gut zu verbrennen, gestern schon und heute auch noch.

Sonntag, 26. März 2017

ja, es ist fleischsalat

als distanzgärtner betreiben wir ja gartenarbeit als extremsportart. unsere nachbarn können jeden tag eine halbe stunde pusseln - und tun das auch! - und alles ist in ordnung.

wir müssen die zeit voll für die arbeit nutzen, wenn wir hier sind - das macht rückenschmerzen, knieschmerzen und hunger. aber so kann ich auch recht unbeschwert meiner in der kindheit begründeten heftigen vorliebe für fleischsalat nachgeben - man braucht ja treibstoff.

und es ist warm genug, um auf der terrasse zu sitzen - was kann man vom märzende mehr erwarten?

rückschnitt im kräuterbeet

saisoneröffnung heißt staudenschnitt; und natürlich auch rückschnitt im kräuterbeet - hier bin ich zur hälfte fertig. den salbei am ende der betonbank schneide ich erst später im frühjahr, weil ich angst habe, daß späte bodenfröste ihm noch zusetzen könnten.

das hat die letzten jahre gut funktioniert, kein grund also, etwas zu ändern.

die kräuter treiben jedenfalls schon wieder neu aus. das auffälligste sind aber die dicken grünen blätter von allium 'globemaster', der im ganzen beet verteilt ist. vereinzelt gibt es auch tulpen, die sich hier selbst angesiedelt haben.

Samstag, 25. März 2017

Mittwoch, 18. Januar 2017

quittensaft im januar

nach dem gartenabschied halten wir noch kurz im nachbardorf bei der guten frau, die im letzten herbst unsere ca. 30 kg quitten, ihre eigene ernte und die quitten einer bekannten gesammelt und zum saften gebracht hat.

wir bekommen nun 12 liter saft - nicht nektar! - in jeweils 3-liter-schläuchen in kartons für 1,33 euro/liter. und finden das mehr als fair.

Dienstag, 17. Januar 2017

etwas gartenarbeit muß sein, wenn wir schon mal hier sind im januar: gehölzschnitt. wir beschneiden malus 'evereste', die wildpflaume, kolkwitzie, deutzie und purpurhasel.

der schnitt kann dort auf der kleinen terrasse liegen und trocknen, um im frühjahr das erste freudenfeuer der neuen saison zu füttern.

januarblick

und heute, am geburtstag des vorbesitzers, scheint sogar die sonne - hurra!

Montag, 16. Januar 2017

schnee im januar


vor mehr als sieben jahren haben wir unseren garten das letzte mal verschneit gesehen; damals lag allerdings deutlich mehr als heute.