Sonntag, 25. August 2013

nichts besseres zu tun

gestern schon und heute beschäftige ich mich mit dem wohl ineffizientesten, was ich im garten tun kann: holunderbeeren verarbeiten.

unsere beiden eigenen holunder liefern einiges, zusätzlich wird wieder am wegesrand weggeerntet - darüber hat sich nun wirklich noch niemand beschwert! (abteilung: schwere verbrechen kleinreden)
ja, und so geht es: holunderbeeren von den dolden pflücken. einzeln und vorsichtig: der saft soll ja jetzt noch nicht austreten, sondern erst im dampfentsafter. die waage sagt nach nicht gezählten stunden: 977 gramm. das wird ein guter halber liter holunderbeerensaft. und für dieses gelee, liebe freunde, müßt ihr wirklich große kunst abliefern!

Kommentare:

jordemodern hat gesagt…

Mühsam, mühsam ... Ich nehme dafür immer einen alten Afrokamm her, für den ich schon lange nicht mehr die Locken habe. Aber für die Holunderernte taugt er prima! ( Ich beneide Sie um Ihr wunderschönes Gartenhäuschen und den alten Garten)

freitagsfish hat gesagt…

ja, das ist ein guter tipp! das problem hier: an allen dolden, die ich geerntet habe, gab es reife, unreife und schon vertrocknete beeren. da hilft es ja nicht, alle abzukämmen, das geht dann nur beere für beere...

habe übrigens gerade gelee daraus gekocht: vier gläser mit jeweils ca. 200 ml sind es geworden.

und danke - für den neid ;)