Montag, 14. Oktober 2019

Oktoberlicht


Pläne für November

Gleich kommt der Baumpfleger, um den Arbeitsaufwand für den diesjährigen Novembereinsatz abzuschätzen.

Unter anderem wird diese seit Jahren immer wieder von ihm eingekürzte Thujawand komplett entfernt werden - wir wollen dort im nächsten Jahr zusammen mit unseren nördlichen Nachbarn direkt am Zaun ein überdachtes Holzstapelregal bauen.

Außerdem müssen Obstbäume beschnitten werden, der große Flieder um gut fünfzig Prozent verringert und weiterer Gehölzschnitt, der bis dahin anfällt, entsorgt werden.

Unser Wunschtermin geht klar und - oh Wunder! - dieses Mal käme er erst um elf Uhr. JubelJubelJubel!

Rot im Oktober

Wir müssen uns beugen, um die Gartenpforte zu passieren (der wilde Wein hat sich von seiner Angebundenheit befreit).

Aber etwas Demut schadet ja nicht.

Sonntag, 13. Oktober 2019

Sonntagmorgenblick

Auf zum großen Stadtfest - seit Jahren gehen wir mal wieder an einem Sonntag, der normalerweise ein Gartentag wäre...

Und es ist das dritte Jahr in Folge, daß an diesem Wochenende eher sommerliche als herbstliche Temperaturen herrschen.


Kleine Konsole am Morgen


Samstag, 12. Oktober 2019

Staudenschnitt und Brauchtumsfeuer

Während der Gartenherr die Fläche gemäht und damit auch das Laub abgesaugt und damit gehäckselt hat, habe ich mich am späten Nachmittag damit beschäftigt, eingetrocknete Stauden zu schneiden - das Schnittgut wird jetzt dem Brauchtumsfeuer zugeführt.

Besonders die Echinops-Disteln sind im oberen Drittel schon völlig eingetrocknet, sehr unschön anzusehen und würden sich jetzt nur wild versamen. Auch viele Pfingstrosen sind in diesem Jahr schon früh komplett trocken, und die braunen Haufen sind wahrlich keine Augenweide.

Hinzu kommt, daß wir im Frühjahr oft relativ spät erst in den Garten kommen und der erste Austrieb dann durch das vertrocknete Laub/die Stengel der Stauden verzögert und behindert wird. Außerdem ist es enorm viel Arbeit, alles erst dann zu beschneiden, und das zu einer Zeit, wo sehr sehr viel im Garten zu tun ist.

Das Argument, daß Stauden eingetrocknet über den Winter stehenbleiben sollten, weil Rauhreif und Schnee darauf schöne Gartenbilder ergeben, läuft bei uns in Leere: Wir sind Distanzgärtner und haben nichts davon.
Also sitzen wir an einem sehr warmen Oktoberabend auf den Stufen vor dem Haus und genießen den Garten im Feuerschein.

Sommerliche Oktoberankunft

Der ganze Garten leuchtet - und auch die Wiesenflächen haben sich vom trockenen Sommer erholt und strahlen in frühlingshaftem Grün mitten im Oktober.